Erfolgreiches Ausbildungsjahr für die Sparkassen-Finanzgruppe
Im aktuellen Ausbildungsjahr haben mehr als 8.100 junge Menschen ihre berufliche Ausbildung in einem Institut der Sparkassen-Finanzgruppe begonnen, 7.600 von ihnen als Auszubildende und 500 als Trainees. In der Sparkassen-Finanzgruppe konnten damit 300 Ausbildungsstellen mehr als im Jahr davor besetzt werden. Allein die Sparkassen beschäftigen über 7.300 Auszubildende und Trainees. Sie haben ihr Ausbildungsangebot mit einem Plus von 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlich ausgebaut.
Beste Chancen für kluge Köpfe
„Sparkassen legen Wert auf hochqualifizierte Arbeitskräfte aus ihrer Region. Deswegen investieren sie in die jungen Menschen vor Ort und bieten klugen Köpfen sehr gute Entwicklungschancen im Rahmen der Weiterbildung an den Akademien und der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe“, sagte Heinrich Haasis, bis Mai 2012 Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), in Berlin.
Das Interesse an einer Sparkassen-Ausbildung ist hoch. Das zeigt die Vielzahl von Bewerbungen, die im Laufe des letzten Jahres eingegangen sind. Über 80.000 Schülerinnen und Schüler haben sich für einen Ausbildungsplatz in einer der 429 deutschen Sparkassen beworben, rund 9 Prozent davon haben eine Ausbildungschance erhalten. Die überwiegende Mehrheit, nämlich rund 95 Prozent, erlernen den Beruf als Bankkaufmann/-frau.
Auch die Landesbanken haben ihr Angebot erweitert (+6,2 Prozent) und insgesamt 700 Nachwuchskräfte neu eingestellt. Weitere 100 Berufsanfängerinnen und -anfänger haben einen Ausbildungsplatz in Landesbausparkassen, Verbandsgeschäftsstellen, der Finanz Informatik und dem Deutschen Sparkassenverlag angetreten.
Die Ausbildungsquote steigt
Das Ausbildungsangebot der Sparkassen ist traditionell hoch. Das zeigt sich auch an der steigenden Ausbildungsquote von 9,6 Prozent, die deutlich über dem Branchendurchschnitt von 6, 1 Prozent liegt. Die Zahl der Auszubildenden ist in den letzten fünf Jahren stetig angestiegen, obwohldie Beschäftigungszahlen insgesamt leicht zurückgegangen sind. In dieser antizyklischen Entwicklung des Ausbildungsengagements spiegelt sich auch das Bewusstsein um die grundsätzliche Bedeutung der Ausbildung für die Nachwuchssicherung.
Insgesamt profitiert die Sparkassen-Finanzgruppe von einem sehr guten Arbeitgeberimage. So positioniert sie sich im aktuellen „trendence Schülerbarometer 2011“ zum wiederholten Mal als beliebtester Arbeitgeber in der deutschen Kreditwirtschaft.
Die Sparkassen-Finanzgruppe umfasst insgesamt 610 Unternehmen mit 348.500 Beschäftigten im Inland. In diesen Unternehmen werden 22.900 Nachwuchskräfte ausgebildet. Dabei liegt das Ausbildungsengagement über dem Durchschnitt. So sind bei Sparkassen, Landesbanken und Landesbausparkassen 44 Prozent der Beschäftigten im deutschen Bankenwesen tätig, gleichzeitig finden sich dort rund die Hälfte der Auszubildenden des Kreditgewerbes. Die Sparkassen-Finanzgruppe ist mit Abstand der größte Arbeitgeber und Ausbilder in der deutschen Kreditwirtschaft.
